Grüne Grüße aus dem Gemeinschaftsgarten

Auch dort wächst es wieder – das war einer der Gründe, warum ich in letzter Zeit wieder nicht zum Bloggen gekommen bin, obwohl ich Lust und Ideen gehabt hätte.

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Ich habe einige Abende damit verbracht, den Boden zu lockern, zu pflanzen, zu säen und zu mulchen.

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Das Mulchen ist mir sehr wichtig. Denn es bedeutet:

  • der Boden trocknet weniger aus
  • bei schweren Regenfällen pappt die Erde nicht so zusammen
  • es keimt weniger Unkraut
  • die verrottende Mulchschicht führt dem Boden Nährstoffe zu
  • das Bodenleben wird gefördert

Der einzige Nachteil, den es geben kann, ist, dass sich eventuell Schnecken darunter verstecken, aber damit habe ich bis jetzt noch nie Probleme gehabt.

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Kohlgemüse und Salate – von links nach rechts: Kohl (Wirsing), Karfiol (Blumenkohl), Blaukraut, Brokkoli, Frühkraut, und in der unteren Reihe: Forellenschluss, Lollo Bionda, Kohlrabi, Kopfsalat, Eissalat.

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Radieschen

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Mangold

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Erbse (und Unkraut, ups.)

Und noch ein Foto zum Vergleich:

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Links mein Beet, wo ich die Mulchschicht kurz entfernt habe, rechts das nicht gemulchte Nachbarbeet (ganz am Rand gerade frisch gegossen). Seit dem letzten Regen sind drei sonnige, windige Tage vergangen – man sieht deutlich, wie viel feuchter die Erde unter der Mulchschicht geblieben ist. Da unsere Erde beim Austrocknen auch sehr hart und klumpig wird, bleibt sie so auch viel einfacher zu bearbeiten.

Bis jetzt sind auf meinem Beet folgende Sachen gepflanzt/gesät:

  • verschiedene Salate
  • verschiedene Kohlgemüse
  • Porree (Lauch)
  • Radieschen
  • Karotten
  • Pastinaken
  • Wurzelpetersilie
  • Rote Rüben
  • Mangold
  • Melde
  • Erbsen
  • Dill

Jetzt habe ich erst einmal ein paar Wochen Ruhe, Mitte Mai folgen dann Zuckermais, Buschbohnen und Zucchini.

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3 Antworten zu Grüne Grüße aus dem Gemeinschaftsgarten

  1. DieGartenfreundin schreibt:

    Hallo!
    Erst einmal möchte ich gerne sagen, dass ich deine Seite echt super finde und gerne hier lese!
    Ich hätte aber auch aus Interesse mal eine Frage zum Mulchen:
    macht es im Hochbeet auch Sinn zu Mulchen? Ich habe momentan zuoberst Anzuchterde, die auch sehr grob ist, wäre es besser darüber auch eine Mulchschicht zu geben?
    Welches Material benutzt du denn zum Mulchen?
    Viele Grüße, die Gartenfreundin

    • Ivynettle schreibt:

      Mulchen ist sicher auch im Hochbeet sinnvoll.

      Eigentlich überall, wo die Erdoberfläche Sonne und Wind ausgesetzt ist und/oder man das Bodenleben fördern will (das ist der Grund, warum ich es am Balkon nicht tue, in Gefäßen hat man im Normalfall eher kein Bodenleben, und die Erdoberfläche ist entweder sowieso zugewachsen oder hinter der Brüstung geschützt.)

      Dieses Jahr habe ich schon zwei Schichten Mulch ausgebracht, erst Brennnesseln (am Radweg entlang geschnitten – wenn Brennnesseljauche ein guter Dünger ist, dann denke ich, wird es auch sinnvoll sein, die Nährstoffe aus der Brennnessel über diesen Weg in den Boden einzubringen) und dann Rasenschnitt aus dem Park, wo der Gemeinschaftsgarten ist.

      Mittlerweile wäre es eh schon wieder an der Zeit, eine dritte Schicht auszubringen, aber jetzt fehlt mir wieder die Zeit dazu…

  2. Anna von "Mach mal" schreibt:

    Schön zu sehen, wie die ersten Gemüsesorten sprießen! Bei uns im Beet wird es auch schon richtig grün :-) Liebe Grüße, Anna von „Mach mal“

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